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100 Jahre OdenwaldschuleDer wechselvolle Weg einer Reformschule.Herausgeber: Odenwaldschule 304 Seiten 2010 Verlag für Berlin-Brandenburg 26.90 EUR Hier ONLINE bestellen |
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Was haben Amelie Fried, Daniel Cohn-Bendit, Beate Uhse, Jakob
Arjouni und Tyll Necker gemeinsam? Sie waren auf derselben Schule:
der Odenwaldschule. Von Paul Geheeb und Edith Geheeb-Cassirer
am 14. April 1910 in Ober-Hambach als reformpädagogisch orientiertes
Landerziehungsheim gegründet, galt die Schule bald als eine
der kühnsten Schulen Europas. Koedukation, Kurssystem statt
Klassenstufen, eine basisdemokratische Schulgemeinde und ein lebensreformerisch
gestaltetes Schulleben - das alles gab es in dieser Schule schon
während des wilhelminischen Kaiserreiches! Die Odenwaldschule
zog Künstler,Wissenschaftler und Intellektuelle an - viele
von ihnen jüdischer Herkunft. Nach 1933 gerietdie Schule
in die Mühlen der NS-Bildungspolitik und damit in ein Spannungsfeld
aus Anpassung und Widerstand. Die Wiedereröffnung 1946 wurde dann wesentlich von Remigranten gestaltet. Sie bereiteten durch die Gründung der Werkstudienschule einen Reformprozess vor, der die Entwicklung der Gesamtschulen, der reformierten Oberstufe und der Ganztagsschulen auch in den öffentlichen Schulen wesentlich geprägt hat. Der Band zum 100-jährigen Jubiläum der Odenwaldschule geht auf die bildungshistorische Entwicklung reformpädagogischer Themen und auf das Zusammenwirken der Odenwaldschule mit anderen Reformschulen ein und richtet den Blick auf Unterricht und Schulleben in der Gegenwart.Ingrid Buchloh zeichnet ein neues und facettenreiches Bild eines Menschen und bedeutenden Künstlers, der immer noch vielen als »williger Diener der Nazis« gilt: Ein besessener Künstler zwischen Anpassung und Widerstand. |
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Peter Kamber:
Gebunden
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Im Krieg der Geheimdienste - Krieg hinter dem Krieg - galten Lüge,
Täuschung und Verstellung als allgemeine Kampfmittel, gegen die
sich "Gefühle" als höchst verletzliche Sensorien erwiesen. Die
Hauptfigur des Romans, Elizabeth Wiskemann, operierte als Agentin
eines englischen Dienstes gegen Nazideutschland. Sie war in der
Schweiz stationiert, wo deutsche Geheimnisträger sie mit Informationen
aus dem Reich versorgten, die sich jederzeit als Desinformationen
entpuppen konnten. Gründlich mißtrauen mußte sie auch dem Vertreter
des deutschen Militärwiderstands Hans Bernd Gisevius, der als
Zivilist zu jener Gruppe im Zentrum des deutschen militärischen
Geheimdienstes Ausland/Abwehr (Admiral Canaris) gehörte, die seit
1938 gegen Hitler putschen wollte und laufend Angriffsdaten an
die betroffenen Staaten leitete.
Geheime Agentin ist ein historischer Roman, der tatsächliche Ereignisse in einer Vielzahl paralleler Handlungsstränge zu einem breiten Geschichtsbild verdichtet. Peter Kamber arbeitete acht Jahre an diesem Buch und erschloß viele Zusammenhänge neu. Er fand das Vertrauen der drei besten damaligen Freundinnen von Elizabeth Wiskemann. |
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Wolfgang Burger: Eiskaltes SchweigenEin Fall für Alexander GerlachKartoniert Serie Piper Bd.5473 Alexander Gerlach Bd.6 272 Seiten 2010 Piper 9.95 EUR Hier ONLINE bestellen |
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| Fröstelnd steht Kriminalrat Alexander Gerlach vor der Leiche von Anita Bovary. Die Frau, die erstochen in ihrer kleinen Wohnung aufgefunden wurde, lebte isoliert, hatte weder Freunde noch Bekannte. Im Umfeld der Toten stößt er auf mehr und mehr Ungereimtheiten, doch jede Spur führt in eine Sackgasse. Erst als eine zweite Leiche gefunden wird, fügen sich die Indizien zum alarmierenden Bild. Gerlach beginnt zu fürchten, dass es noch mehr Opfer geben könnte. Es kommt jedoch noch sehr viel schlimmer, denn er hat ein wichtiges Detail übersehen ... | ||||
Sandra Lüpkes:
Kartoniert
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| Shirin Talabani, 33, ist tot. Die brutalen Würgemale an ihrem Hals sprechen eine eindeutige Sprache. Der Verdacht fällt sofort auf ihren Bruder, der bereits drei Jahre zuvor wegen versuchten Totschlags an ihr verurteilt worden war. Ein klassischer Fall von Ehrenmord? Wencke Tydmers hat sich in den USA als Profilerin ausbilden lassen und arbeitet jetzt beim LKA in Hannover. Ihr erster Fall führt sie direkt zu Shirin Talabanis Leiche. Gegen alle Dienstvorschriften stürzt Wencke sich in die Ermittlungen. Denn sie - oder besser: ihr Gefühl - weiß, dass Shirins Bruder den Mord nicht begangen hat. Zu spät merkt Wencke, dass sie beschattet wird. Und plötzlich ist ihr kleiner Sohn Emil verschwunden. Die Spuren führen nach Istanbul ... | ||||
Birgit Erwin u. Ulrich Buchhorn:
Kartoniert
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| Nach jahrelanger Gefangenschaft in Ungarn hofft Graf Udalrich von Buchhorn auf ein friedlicheres Leben mit seiner Frau Wendelgard am Bodensee. Doch als sie im September 919 dem Ruf des neu gekrönten Königs, Heinrich dem Vogeler, nach Konstanz folgen, um dort die Strapazen der Vergangenheit zu vergessen, ereilt sie neues Ungemach: Während einer Jagdpartie ersticht ein Meuchelmörder einen Beamten des königlichen Hofs. Kurz darauf wird auch ihr eigener Burgverwalter in Buchhorn ermordet. Weder Eckhard, Sekretär des Bischofs von Konstanz, noch Gerald, treuer Schmied der Grafenfamilie, glauben an einen Zufall. Gemeinsam machen sie sich auf die Suche nach den Mördern. Die Spur führt sie zu einer Gruppe Fremder, die im Wald um Buchhorn lagern. Unter ihnen befindet sich die ebenso attraktive wie geheimnisvolle Gauklerin Kunigunde ... | ||||
Erik Orsenna:
Gebunden
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Werden wir in Zukunft genug Wasser haben? Genug für 9 Milliarden
Menschen, die trinken und sich ernähren müssen? Zwei Jahre lang
hat Erik Orsenna den Planeten auf der Spur des Wassers bereist.
Sein Buch erschließt uns das ganze Universum des Wassers - seine
Gefahren, aber auch seine unabweisbaren Schönheiten.
Schon heute leidet die Hälfte der Menschheit unter Wassermangel, verschmutztem Trinkwasser oder gewaltigen Überschwemmungen. Mit dem Klimawandel werden sich die Extreme verschärfen. Und schon jetzt ist die gefährliche Trockenheit in Europa angekommen. Orsennas literarisch glänzende Reportagen führen uns bis in die entferntesten Regionen dieser Welt. Er begegnet Bauern in Marokko, die das immer trockenere Land fruchtbar machen, Politikern in China, die gigantische Staudämme bauen, Ärzten in Kalkutta, die die Cholera-Kranken behandeln, Wissenschaftlern in Israel, die gegen das Vorrücken der Wüste ankämpfen. Seine hellwachen Beobachtungen, seine luziden Erklärungen, seine kritischen Fragen und sein menschlicher Blick lassen uns eindringlich erfahren, welchen Bedrohungen unser Planet und seine Bewohner täglich ausgesetzt sind. Und wir begreifen nach und nach, mit welchen Lösungen wir unsere Zukunft retten können. |
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Holger Zaborowski:
Kartoniert
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| Heideggers Verstrickung in den Nationalsozialismus war schon immer Gegenstand großer Kontroversen, doch gab es seit den Forschungen von Hugo Ott von vor 20 Jahren keine neuen Materialien mehr, auf deren Basis Heideggers Wirken beurteilt werden konnte. Holger Zaborowski hat nun erstmals umfassend bisher unbekannte Dokumente gesichtet und kann ein ganz neues und nüchternes Bild des großen Philosophen im Nationalsozialismus zeichnen. | ||||
Ingrid Buchloh:
Vorwort: Mommsen, Hans
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Ingrid Buchloh zeichnet ein neues und facettenreiches Bild eines
Menschen und bedeutenden Künstlers, der immer noch vielen als
»williger Diener der Nazis« gilt: Ein besessener Künstler zwischen
Anpassung und Widerstand.
Goebbels hielt Harlan für den Fähigsten aller deutschen Regisseure und hatte erkannt, dass sich seine Filme aufgrund ihrer Emotionalität für eine subtile Vermittlung von NS-Botschaften nutzen ließen. Präzise Filmanalysen sowie die kritische Auswertung wichtiger Quellen und unbekannter Dokumente belegen, wie Goebbels die Entstehung der Filme bis hin zu kleinsten filmischen Details kontrollierte und solange korrigierend eingriff, bis sie seinen propagandistischen Absichten dienlich waren. Harlans Versuche, durch Verweigerung, Taktieren oder künstlerische Gestaltung Goebbels’ Befehle zu unterlaufen, misslangen. Doch stand er zu seinen jüdischen Freunden bis zum Schluss und setzte sich im Beruf für Verfolgte des NS-Regimes ein. Nach dem Krieg wurde der »Fall Harlan« zum Politikum und galt als Paradebeispiel für die Beurteilung des Nationalsozialismus. Die Autorin: Ingrid Buchloh, Dr. phil., studierte Geschichte und Romanistik an der Universität Köln und promovierte bei Wolfgang J. Mommsen. |
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Bernd Wulffen:
Kartoniert
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| Mitte Februar 2008 ist die sozialistische Karibik-Insel erneut in die Schlagzeilen der internationalen Medien geraten. Nach dem krankheitsbedingten Teilrückzug von Fidel Castro im August 2006 hat er nun auch offiziell auf die höchsten Staatsämter verzichtet. Die Macht ist auf seinen fünf Jahre jüngeren Bruder Raúl (77) übergegangen. Wird er den längst überfälligen Öffnungsprozess des letzten sozialistischen Landes in der westlichen Hemisphäre einleiten oder nur Beschönigungen an derFassade vornehmen? Für welche Konzepte steht er, was sind seine politischen Ziele? Wird aus ihm ein kubanischer Deng Xiaoping, der nach chinesischem Vorbild die Wirtschaft liberalisiert aber die Macht weiter fest an die Kommunistische Partei bindet? Bernd Wulffen, der von 2001 bis 2005 deutscher Botschafter in Havanna war und 2006 mit seinem Buch »Eiszeit in den Tropen« eine brillante Analyse der internen Machtverhältnisse Kubas vorgelegt hat, beschreibt den Lebensweg Raúl Castros und seiner unmittelbaren Mitstreiter aus intimer Kenntnis des Landes. Er hinterfragt die ersten vorsichtigen Reformschritte, wobei er die Sicht von Spitzenfunktionären genauso mit einbezieht wie die der Oppositionellen. | ||||
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| Reinhard Mehring legt die grundlegende Biographie Carl Schmitts vor, der bis heute neben Martin Heidegger und Max Weber der weltweit am meisten rezipierte deutsche Denker des 20. Jahrhunderts ist. Ein meisterhaftes Buch über eine geradezu Shakespeare'sche Gestalt im Zentrum der deutschen Katastrophe. Ein "weißer Rabe" - so hat Carl Schmitt sich selbst gern wahrgenommen. Der neidbeladene junge Mann aus einfachen Verhältnissen bahnt sich dank seiner brillanten Fähigkeiten den Weg bis an die Spitze der deutschen Rechtswissenschaft - und wird doch nie heimisch im Establishment der Gelehrten und Geachteten. Während er in seinen Schriften den liberalen Rechtsstaat als Verfassungsfassade demontiert und die Legitimität der Diktatur auslotet, jagen ihn Dämonen: sein wilder Antisemitismus, eine selbstzerstörerische Sucht nach Sexualität, das tiefsitzende Ressentiment gegen die Selbstgefälligkeit jeder bürgerlichen Existenz. So ist er disponiert, als die Nationalsozialisten die Macht ergreifen. Er bricht mit seinen jüdischen Freunden, hält Adolf Hitler juristisch den Steigbügel und "verstrickt" sich tief. Doch schon 1936 kommt er durch Intrigen zu Fall. Nach dem Krieg lebt er zurückgezogen in seiner sauerländischen Heimat und wird zu einer diskreten Schlüsselfigur der intellektuellen Szene. Seine radikalen Theorien über Freund und Feind, Legalität und Legitimität, den Begriff des Politischen werden in alle wichtigen Weltsprachen übersetzt und von erzkatholischen Konservativen gleichermaßen intensiv gelesen wie von den kommunistischen Revolutionären der Dritten Welt. | ||||
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