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Bücherbasar zugunsten der
Nambeeta Primary School in Uganda

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10 Jahre Schulpartnerschaft des Hölderlin-Gymnasiums

 Dienstag, 23. JUli 2019
ab 18:00 Uhr
Buchhandlung & Antiquariat Schöbel Plöck 56 a, 69117 Heidelberg

Eine gemeinsame Veranstaltung des Hölderlin-Gymnasiums
und der Buchhandlung & Antiquariat Schöbel


 

Zu_sehr_emancipiert_Lydia_Eschers.jpg«Zu sehr emancipiert»

Lydia Eschers Tragödie

 

Regina Dieterle

 

 

NIMBUS. Kunst und Bücher AG 2019

 

gebunden 22,00 €

 

Das Buch von Regina Dieterle wirft neues Licht auf eine der berühmtesten Skandalgeschichten des ausgehenden 19. Jahrhunderts: die Liebes-Affäre zwischen Lydia Welti-Escher und dem Maler Karl Stauffer-Bern in den Jahren 1888/90. Die Abläufe der Affäre sind bekannt. Lydia Escher, einzige Tochter des Eisenbahnkönigs und Bankengründers Alfred Escher, lebte in erkalteter Ehe mit Friedrich Welti, dem Sohn des Bundesrates Emil Welti, als sie – unter anderem durch Vermittlung von Gottfried Keller – den Maler Karl Stauffer-Bern kennenlernte. Stauffer, damals ein begehrter Porträtist, schuf in jenen Jahren seine grossen Bildnisse von Keller, C. F. Meyer und wurde auch von der Familie Welti- Escher für Porträts engagiert. Dabei kam es zu einer Liebesgeschichte zwischen ihm und Lydia, einer tollkühnen Übersiedlung nach Florenz und Rom, samt dortiger Verhaftung und psychiatrischer Internierung (letzteres amtsmissbräuchlich durch Bundesrat Welti veranlasst). Lydia und Stauffer wurden am Ende zwar befreit und konnten in die Schweiz zurückkehren, begingen jedoch anschliessend beide im Abstand weniger Monate Selbstmord. Was bislang weniger bekannt ist, deckt Regina Dieterle auf: Dass sehr früh die Literarisierung des skandalösen Geschehens einsetzte – und zwar überraschenderweise durch Theodor Fontane, für den der ‹Stoff› eine wesentliche Anregung zu seinem Roman «Effi Briest» wurde. Ebenso wenig ist bekannt, wie umsichtig und engagiert Lydia Escher in ihren letzten Lebensmonaten die Gründung einer grossen Schweizer Kunststiftung vorantrieb. Nachdem sie das Kapital eingebracht hatte, wurde ihr die Leitung jedoch von einigen Herren aus den Hand genommen – denen die grossügige Stifterin «zu sehr emancipiert» erschien. Als Vorwand dazu diente, dass nach damaligem Recht eine Frau nicht befugt war, eine Stiftung zu leiten. Auch für deren Name stand schliesslich gegen ihre Absicht ein Mann Pate: Gottfried Keller.


 

sheroes_marinic.jpgSheroes

Neue Held*innen braucht das Land

 

Jagoda Marinić

 

 

S. FISCHER 2019

 

Gebundenes Buch 12,00 €

 

MeToo war ein öffentliches Gesprächsangebot – nehmen wir es wahr! Jetzt haben wir endlich die Chance, offen über Männer und Frauen, über Rollenbilder und Macht zu reden. Lassen wir es nicht scheitern in Zeiten, wo mit »Bikinis statt Burkas« um Wählerstimmen geworben wird. Geben wir der Debatte in Deutschland eine eigene Richtung. Nutzen wir als Frauen die Chance und definieren uns selbst. Erfinden wir neue Held*innenrollen. Und holen die Männer mit ins Boot. Denn im Kampf um Machtmissbrauch müssen alle an einem Strang ziehen. Dafür will dieses Buch ein Anstoß sein und Perspektiven zeigen. Ein Anstoß für all jene, die das längst wissen. Und für die anderen erst recht.


 

sasa_stanisic_fallensteller.jpgFallensteller

 

Saša Stanišić

 

 

btb Verlag 2017

 

Gebundenes Buch 19,99 €
Taschenbuch 10,00 €

 

 

Dies sind Geschichten über Menschen, die Fallen stellen, Menschen, die sich locken lassen, Menschen, die sich befreien - im Krieg und im Spiel, mit Trug und Tricks und Mut und Witz: 
Ein vom Leben nicht sehr verwöhnter alter Mann, der eine Leidenschaft hat für die Magie. Er bittet um Stille für die Große Illusion - aber die Gemeinde trinkt Kaffee und hält nicht still. Ein Junge, der Bäume nur als Schrank super findet, sich im Wald aber mit Hirschen anfreundet und eine Runde X-Box mit ihnen spielt. Zwei Freunde, die mit Karacho und Geschick ihren Sehnsüchten hinterherjagen, quer durch Europa: einer christlichen Menschenrechtsaktivistin, einer syrischen Surrealistin, einem bedrohten Vogel. Ein geheimnisvoller schwarzgekleideter Mann, der behauptet, Fallen herstellen zu können für jeden Zweck, nicht nur für das Tier.


 

Saša Stanišić

 

war am  20.5.2019 in der
Alten Weinfabrik, Bergheimer 5

 

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dieses Foto wurde auf seiner Lesung gemacht.


 

William_Boyd_Blinde_Liebe.jpgBlinde Liebe

 

William Boyd

 

 

Kampa Verlag 2019

 

Gebundene Ausgabe 24,00 €

 

 

Brodie Moncur hat das absolute Gehör und gilt als Genie unter den Klavierstimmern. Als er in Paris dem grandiosen Pianisten John Kilbarron begegnet, nimmt sein Leben eine dramatische Wendung. Rasch zeigt sich, dass Brodies Künste unverzichtbar für Kilbarron sind. Gemeinsam feiern sie Triumphe in ganz Europa, führen in St. Petersburg ein luxuriöses Leben, das Brodie, aufgewachsen in einem schottischen Dorf als Sohn eines tyrannischen Pfarrers, sich nie hätte erträumen lassen. Und doch ist das alles für Brodie unwichtig. Denn der wahre Grund, weshalb er in die Dienste des genialen, aber unberechenbaren Pianisten eingetreten ist, ist dessen Geliebte, die russische Sopranistin Lika.
Brodie weiß, dass diese Liebe unmöglich ist, und setzt doch alles für sie aufs Spiel – auch sein eigenes Leben. Denn der Klavierstimmer, der mit wenigen Handgriffen über Erfolg oder Misserfolg eines Konzerts, ja einer Pianistenkarriere entscheiden kann, folgt seinem Herzen, das sich nicht umstimmen lässt.


 

Antje Wagner las aus ihrem Roman "Schattengesicht"

Vielen Dank an Antje Wagner für die tolle Lesung und vielen Dank an Carina Nitsche für die Bilder und Eindrücke, die sie für uns festgehalten hat.


© Carina Nitsche


 

Schattengesicht.jpgAntje Wagner - liest aus ihrem Roman "Schattengesicht"

Samstag, 6. April 2019
19:00 Uhr
Buchhandlung & Antiquariat Schöbel
Plöck 56 a, 69117 Heidelberg

Eintritt: fünf €, ermäßigt drei €

Eine gemeinsame Veranstaltung der BücherFrauen Rhein-Neckar e.V. und der Buchhandlung & Antiquariat Schöbel

Milas Freundschaft zu Polly reicht bis in die Kindheit zurück: Das unglückliche Mädchen, das sich in ein eigenes "Halbreich" flüchtet, findet unter einer Trauerweide am Rande eines Waldes eine Freundin. Selbst als Mila längst erwachsen ist und eine Lehrerinnenausbildung absolviert, bleibt Polly ihre stete Begleiterin - und unterstützt sie, auch wenn es um den Kampf gegen Ungerechtigkeiten oder um Rache geht.

„Schattengesicht“ erschien zum ersten Mal 2010 im Querverlag. Im gleichen Jahr wurde das Buch „Krimi des Jahres“ der Schwulen Buchläden Deutschlands, im Juni 2012 folgte die Auszeichnung als „Jugendbuch des Monats“ bei ö1/ORF. 2018 erschien die Neuauflage im Ulrike Helmer Verlag.

Antje Wagner, Jahrgang 1974, studierte deutsche und amerikanische Literatur-und Kulturwissenschaften.
Sie schreibt Romane und Erzählungen für Jugendliche und Erwachsene. „Unland“ wurde 2010 unter anderen mit dem ver.di Literaturpreis ausgezeichnet, „Vakuum“ erhielt 2013 den Leipziger Lesekompass der Leipziger Buchmesse und der Stiftung Lesen. Eine Kinofilm-Adaption dazu ist in Vorbereitung. Die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung nahm Antje Wagner 2012 in den Kanon der „besten deutschsprachigen Autoren unter 40 Jahre“ auf.


 

gluecksorte-in-der-pfalz.jpgGlücksorte in der Pfalz

Fahr hin und werd glücklich

 

Katja Edelmann

 

 

Droste Verlag

 

Broschiert: 168 Seiten

14,99 €  - lieferbar ab 13.3.2019

 

Die deutsche Toskana!

Walddüfte, Weinschorle und Glück - die Pfalz ist ein wahres Paradies! Wer sich nach getaner Arbeit in einer schönen Weinstube belohnt, den Duft von Mandelblüten um die Nase wehen lässt oder einfach nur dem Rauschen der Kiefern lauscht, ist glücklich. Ob Speyer, Landau oder Bad Dürkheim: In der Toskana Deutschlands findet das Glück viele Anlaufpunkte. Katja Edelmann hat 80 Orte aufgespürt, die jedem ein Lächeln ins Gesicht zaubern!


 

Marina GARANIN  Der Knopf.jpgDer Knopf: Gedichte

 

Marina Garanin

 

 

Kurpfälzischer Verlag 2018

 

Taschenbuch 12,00 €

 

 

Marina Garanin legt mit ihrem ersten Gedichtband eine Sammlung von wunderschönen Gedichten vor, die in den vergangenen Jahren (2013--2018) entstanden sind. Es sind Gedichte zu Heidelberg – lange gab es nicht mehr so schöne Gedichte zu dieser Stadt – und zu Dingen des Alltags, zu Kommunikation, Wetterumschwung und sonsigen Verlockungen. Heiter und witzig im Ton, mal ironisch oder skuril, meistens pfiffig, manchmal nachdenklich oder voller Wehmut. Die Gedichte sind Lieder, besser noch Songs, Chansons; es fällt nicht schwer, sie sich vertont zu denken.


 

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