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Ronja Räubertochter.jpgRonja Räubertochter

Astrid Lindgren

 

Oetinger 1982

 

Gebundene Ausgabe

15,00 €

 

"In der Nacht, als Ronja geboren wurde, rollte der Donner über die Berge. Ja, es war eine Gewitternacht, dass sich selbst alle Unholde, die im Mattiswald hausten, erschrocken verkrochen …"
Mitten im Wald, zwischen Räubern, Graugnomen und Wilddruden, wächst Ronja, die Tochter des Räuberhauptmanns Mattis, auf. Eines Tages trifft sie auf ihren Streifzügen Birk, den Räubersohn aus der verfeindeten Sippe von Borka. Und als die Eltern den beiden verbieten, Freunde zu sein, fliehen Ronja und Birk in die Wälder …

"Die wilde Romantik, die Kraft des Ursprünglichen dieser Geschichte steckt an."(Süddeutsche Zeitung)


 

Der ganz normale Betriebsunfall - Viermal Marx zur globalen Finanzkrise.jpgDer ganz normale Betriebsunfall

Viermal Marx zur globalen Finanzkrise (Analyse)

Sabine Nuss (Herausgeber)

 

Dietz Vlg Bln 2018

 

Paperback

14,00 €

 

Am 15 . September 2008 meldete die Investmentbank Lehman Brothers Insolvenz an. Sie löste damit eine der schwersten Finanzkrisen des 20. Jahrhunderts aus. Noch immer ist nicht ausgemacht, ob die Krise überwunden ist oder die Wirtschaft stagniert. Die herrschende Ökonomie seinerzeit war ratlos, vermehrt wurde wieder Marx zitiert. Hatte er doch recht gehabt?
Nun ist zwar für Marxisten eine Krise keine Überraschung, sondern Teil des Systems, jedoch wird bis heute über die Ursachen gestritten. Das »Aufblähen« des Finanzmarktsektors, steigende Verschuldung des Staates und der privaten Haushalte, realwirtschaftliche Prozesse, wie zunehmende Ungleichheit und über Jahrzehnte gesunkene Löhne – das sind einige der in der Debatte gehandelten potenziellen Krisenursachen. Der vorliegende Band bringt vier Ansätze miteinander ins Gespräch. Ergeben die vier Ansätze am Ende trotz aller Widersprüche eine kohärente Krisenerklärung? Wie weit kommt man dabei mit Marx und wo befinden wir uns heute, zehn Jahre später?
Es diskutieren Maria Kader, Ralf Krämer, Günther Sandleben und Ernst Lohoff/Norbert Trenkle.


 

Die Kunst des Herr der Ringe.jpgDie Kunst des Herr der Ringe von J.R.R. Tolkien

Wayne G. Hammond und
Christina Scull

 

Klett-Cotta 2018

 

Hardcover

30,00 €

 

Die Kunst des ›Herr der Ringe‹ versammelt alle Zeichnungen, Inschriften, Karten und Pläne J.R.R. Tolkiens zu seinem Hauptwerk in einem luxuriösen Band. Von den 180 Illustrationen werden mehr als die Hälfte zum ersten Mal veröffentlicht.
Als J. R. R. Tolkien ›Der Herr der Ringe‹ schrieb, hielt er das, was vor seinem inneren Auge stand, oft in Bildern und Zeichnungen fest. Sie reichen von groben Skizzen auf den Manuskriptseiten bis hin zu fein ausgearbeiteten Illustrationen. Nur ganz wenige waren für eine Publikation bestimmt. Die meisten dienten ihm allein als Hilfe beim Ausgestalten seines vielschichtigen Epos. Daher dokumentieren diese faszinierenden Bilder, geheimnisvollen Schriften und Karten Tolkiens Prozess des Schreibens und das Erschaffens einer ganzen Welt – Mittelerde, die Heimat aller Fantasyfreunde.


Über den Autor

John Ronald Reuel Tolkien wurde am 3. Januar 1892 in Bloemfontein (Südafrika) geboren und wuchs in England auf. Von 1925 an war er Professor für englische Philologie in Oxford und erwarb sich schon bald großes Ansehen als einer der angesehensten Philologen weit über die Grenzen Englands hinaus. Seine besondere Vorliebe galt den alten nordischen Sprachen. Seine weltbekannten Bücher »Der Hobbit«, »Der Herr der Ringe«, »Das Silmarillion« haben die Fantasyliteratur entscheidend geprägt und wurden in über 40 Sprachen übersetzt. Millionen von Lesern werden seither von den Ereignissen in Mittelerde in Atem gehalten. J. R. R. Tolkien starb 1973 in Bournemouth.


 

Das Phantom.jpgDas Phantom

Jan-Christoph Hauschild

 

 

 

Edition Tiamat, 10/2018

Erscheinungstermin: 15.10.2018

 

 

Kartoniert

24,00 €

 

 

 

B. Traven ist ein literarisches Phantom. Ein Schriftsteller dieses Namens hat nie existiert. Ebenso wenig haben ein Ingenieur aus Chicago namens Traven Torsvan und ein Übersetzer namens Hal Croves je gelebt. Es sind, wie auch der Schauspieler und Autor Ret Marut, Aliasse eines deutschen Anarchisten namens Otto Feige, der sich viermal neu erfand. In seiner neuen Biografie löst Jan-Christoph Hauschild die letzten Rätsel des B. Traven.


 

Plakat BücherFrauen .jpgFreitag 21.09.2018  20:00 Uhr

 

 

BücherFrauen-Lesenacht

mit Autorinnen der Bücherfrauen

 

 

Der Abend steht im Zeichen der Autorinnen der BücherFrauen, die ihre Texte einem größeren Publikum vorstellen. Dabei sind die Texte so unterschiedlich wie die Themen, die angesprochen werden. Es wird sachlich, kritisch, abstrakt, realistisch, politisch, witzig, kurz und lang. Freuen Sie sich auf einen Abend prallen Lebens.

 

Eintritt 5 €

Veranstallter: BücherFrauen Heidelberg

 

 

 


 

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Mittwoch 19.09.2018- 19:30 Uhr

mit Katja Edelmann

Buchvorstellung

 

 

Glücksorte in Heidelberg:

Fahr hin und werd glücklich

 

 

 

 

 


 

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Hans Waldmanns Abenteuer

"Gedichte - Gesamtausgabe"

Ror Wolf

 

Vorzugsausgabe in Leder mit sechs Collagen von Ror Wolf, signiert, in 25 Ex. mit der Nr. 18.

798 €

256 S. im Schuber

 

 

 

Die sechs Collagen sind nur gut. Der Strich!

Das Buch erscheint jedoch erst im November!

 


 

Auch Zahlen sind politisch

Der Autor Oliver Schlaudt kritisiert die scheinbare Objektivität von Statistiken

Von Guido Speckmann
erschienen in: Neues-Deutschland 13.06.2018

»Traue keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast.« Dieser Satz ist längst zum geflügelten Wort geworden. Doch um Statistiken oder Zahlen, die durch Fälschung entstehen und mit denen Akteure einen politischen Zweck verfolgen, geht es in dem neuen Buch von Oliver Schlaudt nur am Rande. Den über ökonomische Fragen schreibenden Philosophen interessieren jene Zahlen, bei denen alles mit rechten Dingen zugeht. Denn: Auch dann sind Zahlen politische Zahlen, so Schlaudts Hauptthese.

Er verdeutlicht das anhand des Bruttoinlandsprodukts (BIP). Die magische Zahl über die Rate des Wirtschaftswachstums ist ohne Zweifel die wichtigste politische Zahl. Wenn es heißt, die deutsche Wirtschaft ist um soundsoviel Prozent gewachsen, wird das als gut bewertet. Und zwar von allen relevanten politischen Akteuren, seien es konservative oder linke Parteien, Unternehmerverbände oder Gewerkschaften. Die Zahl bekommt dadurch den Status des Faktischen und Unhinterfragbaren. Sie wird gewissermaßen eine politische Zahl, weil sie - paradoxerweise - entpolitisierend wirkt. Warum? Weil diese hochkomplexe Zahl, die den Zustand einer ganzen Volkswirtschaft in einer Ziffer auf den Punkt bringen will, an sich nicht mehr hinterfragt wird. Höchstens wird ein »ja, aber« nachgeschoben. Das Wachstum müsse gerecht verteilt oder ökologisch gestaltet werden.

Dabei liegen die Probleme des BIP auf der Hand. Schlaudt schreibt: »Wer das Auto nimmt, trägt mehr zum BIP bei, als wer mit dem Fahrrad fährt. Wer sein Auto gar auf dem Nachhauseweg zu Schrott fährt, ist ein Held des BIP.« Wie, so fragt der Autor, kann diese Zahl also mit dem Wohlergehen zusammenhängen?

Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist nur ein Beispiel über die Macht der Zahlen im gegenwärtigen Neoliberalismus. Evaluationen, Leistungsindikatoren, Rankings und Benchmarks - überall bestimmen Ziffern unsere Lebensrealität. Die zugrundeliegenden Vorentscheidungen und Annahmen werden aber kaum problematisiert.

Der Schein der Objektivität, der von diesen Zahlen ausgeht, wird von Schlaudt kritisiert. Das Interessante an seinen Ausführungen ist, dass die politischen Zahlen nicht mit anderen, besseren Zahlen kritisiert werden. Im Gegenteil: Der Autor kritisiert auch dieses Vorgehen. So bemängelt er beispielsweise an den alternativen Konzepten des BIP, dass sie auf der Ausdehnung des Kapitalbegriffs beruhen.

Schlaudts Ausführungen sind anspruchsvoll. Wer sich auf die Lektüre einlässt, wird jedoch mit neuen Erkenntnissen belohnt. Kritisch anzumerken ist, dass der Neoliberalismus bei Schlaudt mitunter als einheitlich handelndes Subjekt erscheint. Seine Schlussfolgerung lautet: Politik muss politischer werden, damit sie nicht zur technokratischen Expertenherrschaft verkommt, die auf scheinbar objektive Zahlen und den Markt vertraut.

Oliver Schlaudt: Die politischen Zahlen. Über Quantifizierung im Neoliberalismus, Klostermann, Frankfurt am Main 2018, 192 Seiten, 19,80 Euro

 

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Die politischen Zahlen

Über Quantifizierung im Neoliberalismus

Oliver Schlaudt

 

 

2018 - Klostermann

 

Kartoniert

19,80 €

 

BIP, Wirtschaftswachstum, Leistungsindikatoren und Rankings. Wir alle sind ständig von den "politischen Zahlen" umgeben, wenn wir nur die Nachrichten einschalten oder die Zeitung öffnen. Diese Zahlen stehen für rationale Entscheidungsfindung. Aber kaum einer kennt die gewaltige Maschinerie, aus der diese Zahlen stammen, die unser Leben bestimmen. In diesem Buch werden schrittweise und anschaulich die Grundlagen dieser Zahlenmaschinerie dargelegt. Politische Vorentscheidungen, zweifelhafte Annahmen, bisweilen bare Absurditäten bestimmen den Mechanismus, durch welchen eine zahlengläubige Gesellschaft beständig die Illusion nährt, Politik sei im Grunde überflüssig, da die richtigen Entscheidungen durch die "Fakten" bestimmt seien und letzte Fragen hinlänglich durch den Markt beantwortet würden.

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Glücksorte in Heidelberg.jpgGlücksorte in Heidelberg:

Fahr hin und werd glücklich

Katja Edelmann

 

2018 - Droste

 

Kartoniert

14,99 €

 

 

Exkursion zum Glück!

Hier zeigt sich die schöne Stadt am Neckar von ihrer glücklichsten Seite. Denn die 80 verführerischen Glücksorte, die Katja Edelmann in Heidelberg aufgespürt hat, verzaubern jeden. Französische Küchlein unter alten Bäumen schlemmen, erfrischende Weinschorle in blühenden Gärten schlürfen oder Naturschauspiele an den zwei Hausbergen mit verzaubernden Lichteffekten genießen - Heidelberg weiß, wie man Einheimische und Touristen glücklich macht.

Ein Buch für echte Glückskinder!


 

Die Lust am Unheimlichen -  Reinhild Boehnke.jpgDie Lust am Unheimlichen

Ein Streifzug durch Literatur und Kunst

Reinhild Böhnke

 

 

2017 - Passage-Verlag

 

Gebunden

29,50 €

 

Sind Erzählungen von E.T.A. Hoffmann oder E.A. Poe, sind Geschichten von Vampiren, Werwölfen und Spukhäusern nur etwas für kindliche Gemüter? Im Bereich der unheimlich-phantastischen Literatur gibt es neben Trivialem und Populärem Weltliterarisches, und die Übergänge sind oft fließend.
Die Germanistin und Anglistin Reinhild Böhnke, die seit mehr als zwanzig Jahren den Nobelpreisträger J. M. Coetzee ins Deutsche übersetzt, führt den Leser durch die Zeiten von der Französischen Revolution bis zum Wirtschaftswunder und durch Länder und Kontinente mit den Schwerpunkten Deutschland, England, Frankreich, Russland und Amerika, um das Kaleidoskop unheimlich-phantastischer Erzählungen zu zeigen. Dabei wird deutlich, dass phantas tische Literatur eng mit gesellschaftlichen und kulturellen Entwicklungen verbunden war und ist. Dichter verleihen ihrem Unbehagen an der Zeit Ausdruck, indem sie durch Risse in der Alltagswelt den eisigen Hauch tiefer Verun sicherung dringen lassen. Mit phantastischer Aggression bekämpfen sie soziale Ungerechtigkeit und sorgen für atemlose Spannung und lustvollen Schauder.
Das Buch versammelt neben den literarischen Betrachtungen eine Anzahl überraschender Gemälde und Grafiken zum unheimlichen Thema. Außerordentlich sind die Buch illustrationen, bei deren Betrachtung ein Glas Whisky nicht schaden kann.

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